AKTUELL

GV 2017 im Rössli: Peter Koller kandidiert für den Stadtrat
(22. Februar 2017)

Peter Koller kandidiert für den Stadtrat - Generalversammlung der SP Rheinfelden
Anlässlich der Generalversammlung der SP Rheinfelden vom 22. Februar wurde Peter Koller mit Akklamation als Kandidat der SP für die Stadtratswahlen nominiert.

Peter Koller, Vater von zwei erwachsenen Töchtern, wurde 1953 als Sohn eines Rheinfelder Möbelhändlers geboren. Er ist aufgewachsen in der Rheinfelder Altstadt, wo er immer noch sehr gerne lebt. Nach dem Besuch von Kindergarten, Primar- und Bezirksschule in Rheinfelden sowie des Realgymnasiums in Basel begann er an der Uni Basel sein Studium in Englisch, Deutsch und Geschichte, welches er mit dem Lehramtspatent abschloss. Seit 1982 unterrichtet er am Gymnasium Münchenstein. In seiner Freizeit unternimmt Peter Koller spannende Ausfahrten mit seiner temperamentvollen Moto Guzzi, joggt durch die Rheinfelder Wälder, fährt gerne Ski und übernimmt einen Tag pro Woche die Betreuung seiner zweijährigen Enkelin.
Als aktives Mitglied prägt Peter Koller die SP Rheinfelden seit über 25 Jahren mit - von 2000 bis 2002 als deren Präsident. Er kennt das Schulwesen nicht nur von der Berufspraxis, sondern auch von der politischen Seite her. 1994 wurde er in die Schulpflege der Stadt Rheinfelden gewählt. Von 2003 bis 2005 stand er dieser als Präsident vor und wurde dann auch Präsident der Schulpflege der Kreisschule unteres Fricktal (KUF), die er zusammen mit weiteren Persönlichkeiten plante und durchsetzte. Im Jahr 2011 gab er das Präsidium ab, ist aber bis heute als Mitglied im Ressort Personalwesen tätig. Seit 2008 ist er auch Mitglied des Grossen Rates des Kantons Aargau, dort tätig in der Sicherheitskommission.
Peter Koller ist seit Jahren für Rheinfelden unterwegs, lustvoll und beharrlich. Nun stellt er sich zur Wahl als Rheinfelder Stadtrat. Die SP ist überzeugt, mit ihm einen hervorragend qualifizierten Kandidaten und erfahrenen Teamplayer zu präsentieren. Mit weiteren gut qualifizierten Kandidateninnen und Kandidaten hat die SP ebenfalls Gespräche geführt. Diese sind jedoch aktuell nicht verfügbar für den Stadtrat, bringen sich aber weiterhin in die Kommissionen der Stadt ein.
Die restlichen Themen der Generalversammlung, inklusive Wiederwahl des Vorstands, konnten zügig behandelt werden, so dass der Wahlkampf mit einem feinen Z’Nacht der Rössli-Wirtin lustvoll begann. Peter Koller will die Zukunft für die Bevölkerung von Rheinfelden mitgestalten, die SP begleitet ihn dabei und freut sich auf den Wahlkampf.


Rückzug der Kandidatur von Frau Vizeammann Brigitte Rüedin
(14. Februar 2017)

Vizeammann Brigitte Rüedin kandidiert nicht mehr

Die SP Rheinfelden bedauert, dass Brigitte Rüedin nach Ablauf ihrer dritten Amtsperiode nicht für eine weitere Kandidatur zur Verfügung steht. Der Entscheid fiel in der vergangenen Woche und Brigitte Rüedin informierte den Vorstand über ihren Entscheid. Sie führt die Gründe wie folgt aus:
„Ich kandidiere aus persönlichen Gründen nicht mehr für den Stadtrat. Im Jahr 2006 trat ich mein Amt mit dem klaren Zeithorizont von zwölf Jahren an. Drei Amtsperioden sind eine lange Zeit in einem sich verändernden Umfeld, politisch und privat. Aufgrund der interessanten Arbeit im Stadtrat und im Ressort habe ich Ende des letzen Jahres trotzdem beschlossen, mich noch einmal zur Wahl zu stellen. Dann traten aber unerwartet Ermüdungserscheinungen auf, die ich ernst nehme. Deshalb habe ich mich in Absprache mit meiner Familie nun doch entschieden nicht mehr zu kandidieren. Es ist ein gereifter Entschluss, der sich im Laufe des Januars immer klarer herausgeschält hat. Da sich zudem in der SP abzeichnete, dass weitere interessierte Personen sich für die Wahl in den Stadtrat vorstellen könne, ist mir mein Entscheid einfacher gefallen.
Ich habe mich die letzten 22 Jahre politisch in verschiedenen Rollen in Rheinfelden engagiert, und es ist die Zeit gekommen, mich anders zu orientieren. Die spannende Arbeit im Stadtrat braucht viel positive Energie, Fachwissen, Zeit und Freude sich mit vielen verschiedenen Menschen auseinander zu setzen und miteinander gute sachdienliche Lösungen zu erarbeiten. Ich wünsche den bisherigen Stadträten und den Kandidierenden einen guten Wahlkampf und freue mich auf einen Neuanfang im 2018.“
Die SP Rheinfelden stand in den vergangenen zwölf Jahren immer hinter den Entscheiden von Brigitte Rüedin. Sie hat als Stadträtin die Wertevorstellungen der SP vertreten und auch parteiintern viel bewirkt. Die SP Rheinfelden bedauert diesen Entscheid, sie bedakn sich bei Brigitte Rüedin für deren stetigen politischen Einsatz in den letzten 25 Jahren. Die SP Rheinfelden ist weiterhin im Gespräch mit politisch engagierten Personen, über die Nomination entscheiden die Mitglieder anlässlich der GV vom 22. Februar.


Kommentar zu den Abstimmungen vom 12. Februar
(13. Februar 2017)

In der wichtigsten Abstimmung, der Unternehmenssteuerreform, haben wir gewonnen. Nun muss eine neue Vorlage auf den Tisch, bei der die neuen Steuergeschenke an die Unternehmen kompensiert werden: Dann muss Herr Maurer kein Milliarden-Sparpaket auf dem Buckel der Normalbürger vorschlagen.
Das war das Problem: die Kantone hatten versprochen, ihre Steuern nicht zu erhöhen. Aber wer hätte dann für die Ausfälle gerade stehen müssen???

Dass die Einbürgerungsvorlage durchkam, insbesondere auch das Ständemehr erreichte, freut uns.
Aber allzuviel ist damit nicht gewonnen. Immerhin haben die Rechtsaussenhetzer mit ihrem Burkaplakat eins aufs Dach gekriegt.

Die beiden Finanzausgleichsvorlagen aus dem Departement von Urs Hofmann wurden problemlos akzeptiert.

Die Schulinitiative wurde, ganz in unserem Sinn, deutlich verworfen.

Hingegen sind die zwei Solidaritätsinitiativen grandios gescheitert. Nach den unvernünftigen Steuersenkungen der Ära Brogli lässt sich nun jeder Vorschlag zur Unterstützung der Bedürftigen mit dem Hinweis auf die jetzt knappen Kantonsfinanzen bodigen.
Wie steht es so schön in unserer Bundesverfassung? "Im Bewusstsein ... dass die Stärke des Volkes sich misst am Wohl der Schwachen".
Es geht also weiter, es ist keine Entlastung der Schwachen in Sicht. Im Gegenteil:

- Die Schere zwischen arm und reich öffnet sich dauernd weiter.
- Steuern wurden gesenkt, deshalb gibt es Sparübungen, im Bund und in den Kantonen.
- Bei der Verbilligung der Krankenkassenprämien wird weiter gekürzt [mehr als jede(r) Vierte hätte Anrecht auf Prämienverbilligung].
- Die AHV wird nicht erhöht, obwohl die Pensionskassenrenten immer kleiner werden.
- Bei der Krankenkasse soll die Franchise erhöht werden: das nützt nur den Krankenkassen, es wird auf dem Buckel der Bedürftigsten gespart..
- Es gibt vermehrt Berufstätige, deren Lohn zum Leben nicht ausreicht ("working poor").



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Präsidentin: Claudia Rohrer, 061 831 70 33